Städte und Wohnquartiere sollen vielenorts grüner werden. Damit Bäume gepflanzt und versiegelte Flächen aufgebrochen werden können, müssen auch Parkplätze auf öffentlichem Grund weichen. Die Situation sorgt teilweise für Unmut: Trotz teils erheblicher Gebühren für Parkbewilligungen wird die Suche nach freien Parkflächen zunehmend schwieriger.
Wer über genügend Platz auf dem eigenen Grundstück verfügt, kann mit dem Bau eines Parkplatzes, eines Carports oder einer Garage selbst für Entlastung sorgen. Egal welche Variante man ins Auge fasst: Der erste Schritt führt zur örtlichen Baubewilligungsbehörde. Dort wird einerseits bestimmt, ob ein Parkplatz, ein Carport oder eine Garage überhaupt erstellt werden darf, und andererseits, welches Bewilligungsverfahren notwendig ist. Verweigert werden kann eine Bewilligung, wenn zum Beispiel die gemäss Baugesetz erlaubte Anzahl Parkplätze auf dem Grundstück bereits ausgeschöpft oder die Verkehrssicherheit nicht gegeben ist. Heikel sind etwa Parkplatzstandorte, bei denen die vorgeschriebenen Sichtweiten entlang der Strasse unterschritten werden. Noch strenger sind die Auflagen bei Garagen. Diese müssen in der Regel mindestens fünf Meter von der Strasse zurückversetzt stehen, um ein sicheres Hinausfahren zu gewährleisten – auch hier geht es um die erforderlichen Sichtweiten.
Nicht zu vernachlässigen sind die Kosten – diese beginnen bei einigen Tausend Franken für einen einfachen Parkplatz mit Kiesbelag. Bei einer Garage erreichen die Ausgaben rasch einmal 15’000.- oder mehr. Egal ob Parkplatz, Carport oder Garage: Beim Bau sollte man auf jeden Fall auch gleich Leerrohre verlegen lassen, um später problemlos eine Ladestation für ein Elektroauto installieren zu können.